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» Gesundheit & Sicherheit» Diagnosehilfe 

Diagnose-Hilfe

 

Die nachfolgenden Informationen entstammen dem CONNEXIONS Selbstreisehandbuch, Band 2. Dort finden Sie auch noch weitere ausführliche Hinweise zu den Themen Diagnose, Krankheitsverlauf etc.
Selbsttherapie ist gefährlich, weil dem Erkrankten die Distanz fehlt. Suchen Sie in diesem Fall immer Rat. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie lieber mehrere Ärzte. Hier einige wichtige Punkte, an denen Sie sich im Krankheitsfall orientieren können:

Erstellung der eigenen Krankengeschichte (Anamnese):

• Welche Krankheiten hatten Sie? Welche sind chronisch?
• Wurden Sie operiert? Wann? Folgen?
• Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, Drogen, Nikotin, Alkohol?
• Gibt es in Ihrer Familie chronische oder erbliche Krankheiten?
• Haben Sie Allergien, Asthma, Medikamentenunverträglichkeiten?

Protokollieren aller aktuellen Symptome:


• Was spüren Sie? Schmerz, Juckreiz, Brennen, Druck, Fieber …
• Haben sich Augen, Zunge, Haare, Haut, Urin, Stuhl … verändert?
• Veränderte Sinneseindrücke? Riechen, Sehen, Schmecken, Fühlen.
• Hat sich Ihre Psyche verändert: Unruhe, Angst, Schlaf …?

Hilfen für die Selbsteinschätzung:

www.surfmed.at
www.netdoktor.de
www.gesund.ch
www.diagnosticdoc.com

Krankheitsverlauf

 

Inkubationszeit
Zwischen Ansteckung und Ausbruch fühlt sich der Kranke müde und angeschlagen. Es ist anstrengend, aktiv zu werden, Kopf- und Gliederschmerzen wirken dämpfend.

Akutes Stadium

Es zeigen sich neben den krankheitstypischen Symptomen oft Fieber und Appetitlosigkeit.

Gesundungsphase

Die Symptome bessern sich, Schlafbedürfnis und Appetit nehmen zu.

Vorgehensweise

• Symptommuster und Krankheitsgeschichte deuten auf Krankheiten hin.
• Kommen mehrere Krankheitsursachen in Frage, sind Untersuchungen nötig.
• Einheimische Ärzte kennen die regionalen Krankheitsbilder sehr gut.
• Schildern Sie dem Arzt zunächst die Symptome, dann Ihre Krankengeschichte.
• Geben Sie ihm Name und Telefonnummer Ihres behandelnden Arztes zu Hause.
• Fragen Sie den Arzt, wie sicher die Diagnose, bzw. wie man sie absichern kann.
• Erst mit Diagnose ist eine ursächliche Therapie möglich.
• Fragen Sie nach Vor- und Nachteilen von Alternativen: Heilungserfolg, Kosten, Dauer,...
• Fragen Sie nach den Zielen der Therapie:
Heilungslenkung, z.B. durch das Schienen eines Knochenbruchs.
Symptombehandlung, z.B. die Luftnot bei Asthma.
Ursachenbehandlung, z.B. Medikation einer Entzündung.
Stärken der Selbstheilungskräfte, z.B. bei einer Viruserkrankung.
Verbessern der Allgemeinverfassung des Kranken durch Medikamente.